Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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» Aktuelles » Aktuelles von der KABS e.V.
Aktualisiert: 02.04.2018   

Herzlich willkommen bei der KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae).

Da für die Anwendung moderner biologischer und umweltschonender Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, werden von der KABS e.V. neben der praktischen Bekämpfungsarbeit wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Forschungsarbeiten werden überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V. in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten vorgenommen.

Aktuelles 

Hubschrauber04.04.2018 Erster Hubschraubereinsatz 2018
Nachdem seit einigen Wochen die Bekämpfung der Stechmückenbrut in den Waldschnakengebieten per Hand erfolgt, werden die Mitarbeiter der KABS ab Mittwoch den 4. April mit dem Helikopter aus der Luft unterstützt. Hierbei wird entweder in großflächigen oder schwer zugänglichen Stechmücken-Brutstätten der biologische Wirkstoff B.t.i. in der gewünschten Dosis in Form von 3-5 mm großen Eis-Granulats direkt in die Fresszone der Stechmückenlarven ausgebracht.

Überschwemmter Bruchwald02.04.2018 Start der Schnakensaison
Aufgrund der lang anhaltenden winterlichen Witterung hat sich der Start der diesjährigen Schnakensaison etwas verzögert. Seit einigen Wochen sind die Mitarbeiter der KABS jedoch wieder in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene unterwegs, um einer Massenentwicklung von Larven der verschiedenen Waldmückenarten entgegenzuwirken. Diese entwickeln sich im noch kalten Wasser nur langsam, die fertigen Fluginsekten treten daher erst gegen Ende April plageerregend auf.

Gebietsleiterbesprechung16.03.2018 Gebietsleiterbesprechung
Mit der jährlichen Gebietsleiterbesprechung startete die KABS am 13. März in das Bekämpfungsjahr 2018. Hierzu trafen sich in der KABS-Zentrale in Speyer die zuständigen Gebietsleiter der einzelnen Mitgliedsgemeinden, um sich über Erfahrungen aus dem letzten Jahr auszutauschen und die weitere Vorgehensweise für das laufende Jahr zu besprechen. Insbesondere wurden wichtige Neuerungen am Web-GIS, einer Internetschnittstelle zur Vorgabe der Flächen für die Hubschrauberbekämpfung, sowie ein neues Applikationssystem des Hubschraubers vorgestellt.

Hubschraubereinsatz04.07.2017 Rheinschnakensaison 2017
Mit dem ersten kleinen Rheinhochwasser Anfang Mai startete die diesjährige Rheinschnakensaison. Bis Anfang Juli wurde je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten der bekämpfungsrelevante Pegel 2-4 mal überschritten. Insgesamt waren die Pegelstände jedoch sehr gering, so dass lediglich 900 ha mit dem Helikopter aus der Luft behandelt wurden.

Stechmückenlarven16.06.2017 Waldschnakensaison 2017
Die diesjährige Waldschnakenbekämpfung startete wie üblich gegen Mitte März. Aufgrund der allgemein geringen Grundwasserstände waren nur wenige Stechmückenbrutstätten in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene überflutet, so dass die Waldschnakensaison schon Ende April größtenteils abgeschlossen war. Insgesamt wurden nur knapp 400 ha Schnakenbrutstätten mit dem biologischen Wirkstoff B.t.i. aus der Luft behandelt.

Pressemeldung02.08.2016 Neue Pressemeldung
Nachtragshaushalt genehmigt, KABS kann weiter bekämpfen. Die Mitgliederversammlung der KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) hat bei ihrer Sitzung am 28.07. in Speyer einstimmig beschlossen, zusätzliche Geldmittel für die Bekämpfung der Stechmücken zur Verfügung zu stellen. Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemeldung im Pressebereich .

Altrheinpegel bei Bobenheim-Roxheim17.07.2016 Neue Hochwasserwelle
Nachdem der Rheinpegel seit Mitte Juni stetig um gut 350 cm gefallen ist, kam es Ende letzter Woche zu einem erneuten Anstieg und wiederholter Überflutung der Stechmückenbrutstätten. Das 300-köpfige Team der KABS ist seit einigen Tagen wieder unterwegs, um zu Fuß oder aus der Luft den bewährten biologischen Wirkstoff BTI auszubringen.

Stechmücke beim Schlüpfen12.07.2016 Stechmückenbelästigungen im KABS-Gebiet
Aufgrund der extremen Wasserstände in den Monaten Mai und Juni kommt es in einigen Bereichen des KABS-Gebietes zu deutlichen Stechmückenbelästigungen. Durch das dauerhaft regnerische Wetter in Süddeutschland und der Schweiz mit teilweise sehr schweren Regenfällen kam es zu einem ständigen Anstieg des Rheinpegels mit kontinuierlichem Schlupf und Verdriftung der Schnakenlarven in den großflächig überfluteten Stechmückenbrutstätten. Durch den unermüdliche Dauereinsatz der Mitarbeiter zu Fuß und dem massiven Einsatz der Hubschrauber von Mitte April bis Ende Juni konnte zwar eine extreme Schnakeninvasion verhindert werden, allerdings spürt man seit Anfang Juni die Stechmücken verstärkt. Diese Belästigung wird in den nächsten zwei Wochen wieder zurückgehen, weil die KABS-Mitarbeiter weiterhin die sich neu entwickelnden Stechmücken bekämpfen.

04.07.2016 Amphibien und biologische Stechmückenbekämpfung
Im Bereich Umweltverträglichkeit der biologischen Stechmückenbekämpfung mit Bti der KABS-Webseite wurde das neu Unterthema "Amphibien und biologische Stechmückenbekämpfung " eingefügt.

Stechmuecken Handbekaempfung21.06.2016 2-jährliches Hochwasser
Der seit Mitte Mai stetig ansteigende Rheinpegel hat am vergangenen Wochenende in allen Bereichen des KABS-Gebietes die 2-jährliche Hochwassermarke überschritten und zu großflächigen Überschwemmungen bis zum Dammfuß geführt. Zusätzlich zu den neu überschwemmten Stechmückenbrutstätten im Außendeichbereich wird es zu weiteren Druckwasseransammlungen im Deichhinterland kommen. Aufgrund des sich schon seit Wochen anstauenden Grundwassers ist wohl nun auch mit Druckwasseransammlungen und einem Massenschlupf von Stechmückenlarven in den weiter entfernten Rheinanliegergemeinden der "zweiten Reihe" zu erwarten. Diese sind meist nur dann Mitgliedern der KABS, wenn es in ihrer Gemarkung Vorkommen von Waldmückenarten und damit einen regelmäßigen Bekämpfungsbedarf gibt.

 

 

 

 

 
 

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