Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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» Aktuelles » Aktuelles von der KABS e.V.
Aktualisiert: 02.08.2016   

Herzlich willkommen bei der KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae).

Da für die Anwendung moderner biologischer und umweltschonender Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, werden von der KABS e.V. neben der praktischen Bekämpfungsarbeit wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Forschungsarbeiten werden überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V. in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten vorgenommen.

Aktuelles 

Pressemeldung02.08.2016 Neue Pressemeldung
Nachtragshaushalt genehmigt, KABS kann weiter bekämpfen. Die Mitgliederversammlung der KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) hat bei ihrer Sitzung am 28.07. in Speyer einstimmig beschlossen, zusätzliche Geldmittel für die Bekämpfung der Stechmücken zur Verfügung zu stellen. Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemeldung im Pressebereich .

Altrheinpegel bei Bobenheim-Roxheim17.07.2016 Neue Hochwasserwelle
Nachdem der Rheinpegel seit Mitte Juni stetig um gut 350 cm gefallen ist, kam es Ende letzter Woche zu einem erneuten Anstieg und wiederholter Überflutung der Stechmückenbrutstätten. Das 300-köpfige Team der KABS ist seit einigen Tagen wieder unterwegs, um zu Fuß oder aus der Luft den bewährten biologischen Wirkstoff BTI auszubringen.

Stechmücke beim Schlüpfen12.07.2016 Stechmückenbelästigungen im KABS-Gebiet
Aufgrund der extremen Wasserstände in den Monaten Mai und Juni kommt es in einigen Bereichen des KABS-Gebietes zu deutlichen Stechmückenbelästigungen. Durch das dauerhaft regnerische Wetter in Süddeutschland und der Schweiz mit teilweise sehr schweren Regenfällen kam es zu einem ständigen Anstieg des Rheinpegels mit kontinuierlichem Schlupf und Verdriftung der Schnakenlarven in den großflächig überfluteten Stechmückenbrutstätten. Durch den unermüdliche Dauereinsatz der Mitarbeiter zu Fuß und dem massiven Einsatz der Hubschrauber von Mitte April bis Ende Juni konnte zwar eine extreme Schnakeninvasion verhindert werden, allerdings spürt man seit Anfang Juni die Stechmücken verstärkt. Diese Belästigung wird in den nächsten zwei Wochen wieder zurückgehen, weil die KABS-Mitarbeiter weiterhin die sich neu entwickelnden Stechmücken bekämpfen.

04.07.2016 Amphibien und biologische Stechmückenbekämpfung
Im Bereich Umweltverträglichkeit der biologischen Stechmückenbekämpfung mit Bti der KABS-Webseite wurde das neu Unterthema "Amphibien und biologische Stechmückenbekämpfung " eingefügt.

Stechmuecken Handbekaempfung21.06.2016 2-jährliches Hochwasser
Der seit Mitte Mai stetig ansteigende Rheinpegel hat am vergangenen Wochenende in allen Bereichen des KABS-Gebietes die 2-jährliche Hochwassermarke überschritten und zu großflächigen Überschwemmungen bis zum Dammfuß geführt. Zusätzlich zu den neu überschwemmten Stechmückenbrutstätten im Außendeichbereich wird es zu weiteren Druckwasseransammlungen im Deichhinterland kommen. Aufgrund des sich schon seit Wochen anstauenden Grundwassers ist wohl nun auch mit Druckwasseransammlungen und einem Massenschlupf von Stechmückenlarven in den weiter entfernten Rheinanliegergemeinden der "zweiten Reihe" zu erwarten. Diese sind meist nur dann Mitgliedern der KABS, wenn es in ihrer Gemarkung Vorkommen von Waldmückenarten und damit einen regelmäßigen Bekämpfungsbedarf gibt.

Auwald26.05.2016 Anhaltendes Hochwasser
Der Rheinpegel befindet sich immer noch auf einem erhöhten Niveau, so dass es weiterhin zu Druckwasseransammlungen im Deichhinterland kommt. Druckwasser ist ein typisches Phänomen in Flussniederungen mit eingedeichten Flüssen, bei dem sich durch erhöhten Flusswasserstand das normalerweise abfließende Grundwasser anstaut und in Senken und tiefer gelegenen Geländeteilen zu Tage kommt. Da zusätzlich der Rheinpegel seit Tagen permanent oberhalb des bekämpfungsrelevanten Pegels schwankt, kommt es durch regelmäßigen Nachschlupf und der Verdriftung von Larven innerhalb der Brutstätten zu teilweise sehr schwierigen Bekämpfungssituationen.

Hubschrauber19.05.2016 Neues Rheinhochwasser
Wenige Tage nach dem der Rhein einen Pegelhöchststand von etwa 7,80 m an der Pegelmessstation Maxau erreicht hatte, haben die Mitarbeiter der KABS ihre Arbeit aufgenommen. Je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten wurde der bekämpfungsrelevante Pegel um 3-4 Meter überschritten. Da der komplette Außendeichbereich noch großflächig überflutet ist, gilt die Aufmerksamkeit zunächst den ausgedehnten Druckwasserbereichen im Deichhinterland. Aufgrund der umfangreichen Wasserflächen werden die Mitarbeiter der KABS von zwei Hubschraubern aus der Luft unterstützt.

Schnakenlarven29.04.2016 Start der Rheinschnakenbekämpfung
Kurz nach dem Ende der Waldschnakenbekämpfung kam es zwischen dem 19.-21. April zu einem Anstieg des Rheinpegels und ersten Massenschlupf der verschiedenen Rheinschnakenarten in diesem Jahr. Je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten wurde der bekämpfungsrelevante Pegel um 1-2 Meter überschritten. Insgesamt wurden im gesamten Kabs-Gebiet nach dieser Hochwasserwelle rund 950 Hektar mit dem Hubschrauber aus der Luft behandelt.

Waldschnakenbrutstaette24.03.2016 Start der Waldschnakensaison
Wie jedes Jahr sind die Mitarbeiter der KABS zuerst in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene unterwegs. Hier sind zeitig im Frühjahr die Larven der Waldmücken geschlüpft. Diese entwickeln sich im kalten Wasser nur langsam, die fertigen Fluginsekten treten daher erst gegen Ende April plageerregend auf.

KABS_Zentrale20.03.2016 Gebietsleiterbesprechung
Mit der jährlichen Gebietsleiterbesprechung startet die KABS am 4.März in das Bekämpfungsjahr 2016. Hierbei werden positive und negative Erfahrungen aus dem letzten Jahr ausgetauscht, neue Mitarbeiter vorgestellt und die weitere Vorgehensweise für das laufende Jahr besprochen. Insbesondere werden wichtige Neuerungen am Web-GIS, einer Internetschnittstelle zur Vorgabe der Flächen für die Hubschrauberbekämpfung, vorgestellt.

 

 

 

 

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