Dirk Reichle
Dirk Reichle ist als Wissenschaftlicher Direktor für die Gesamtleitung und Organisation der biologischen Stechmückenbekämpfung sowie für die Wissenschaft zuständig.
Dirk Reichle ist als Wissenschaftlicher Direktor für die Gesamtleitung und Organisation der biologischen Stechmückenbekämpfung sowie für die Wissenschaft zuständig.
Christiane Blum-Magin ist nebenamtliche Verwaltungsdirektorin. Sie übernimmt verwaltungsorganisatorische Aufgaben und überwacht die Finanzierung.
Der Verwaltung obliegt die Abwicklung der Personalangelegenheiten, des laufenden Verwaltungsbetriebes und die Mitwirkung bei der Koordination der Bekämpfung.
Für die Koordination und Organisation der Bekämpfung von heimischen Stechmücken (Überschwemmungsstechmücken oder Güllegrubenbehandlung) wurde das KABS-Gebiet in die fünf Regionen Hessen, Vorderpfalz mit Rheinhessen, Südpfalz, Nordbaden und Südbaden unterteilt. Für jede dieser Regionen ist ein Regionalleiter zuständig.
Je nach Größe und Gemeindestruktur der einzelnen Regionen werden die Regionalleiter durch eine unterschiedliche Anzahl an Gebietsleiter:innen unterstützt. Während die Regionalleiter übergreifend agieren, dienen die Gebietsleiter:innen als direkte Ansprechpersonen für Mitgliedskommunen.
Für die Stechmückenbekämpfung vor Ort stehen lokal zusätzlich eine wechselnde Anzahl von Hilfskräften zur Verfügung. Diese bestehen hauptsächlich aus angeworbenen Aushilfskräften oder aus Gemeindearbeiter:innen und Obleuten.
Die Herstellung und Anlieferung des Eisgranulats zur Stechmückenbekämpfung mit dem Hubschrauber erfolgt durch die ICYBAC GmbH.
Die Task-Force Tigermücke koordiniert die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Asiatische Tigermücke. Da die Tigermücke bisher nicht flächendeckend in allen Mitgliedskommunen der KABS vertreten ist und die Mitglieder unterschiedliche finanzielle Mittel zur Bekämpfung bereitstellen können, ist die Tigermückenbekämpfung von den Maßnahmen gegen einheimische Arten losgelöst.
Die Task Force Tigermücke wird von einem kleinen Team angeleitet, das in engem Kontakt zu allen von der Tigermücke betroffenen Mitgliedern stehen. Hierbei wird festgelegt, welche Maßnahmen vor Ort durchgeführt werden.
Die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort wird von einer lokalen Koordinatorin oder einem lokalen Koordinator der TFT überwacht. Diese:r steht während der Saison als Ansprechperson für die Kommune zur Verfügung und leitet ein Team aus Bereichsbetreuer:innen an.
Die Bereichsbetreuer:innen agieren regelmäßig in einem definierten Siedlungsbereich und führen dort Bti-Behandlungen, Fallenbeprobungen oder Vor-Ort-Beratungen durch. Die Bereichsbetreuung wird entweder von Gebietsleiter:innen des KABS-Gebietes oder geschulten Saisonkräften durchgeführt.
Die GIS-Abteilung (GIS steht für Geoinformationssystem) befasst sich mit der Bereitstellung angepasster Software, aktuellem Kartenmaterial und generellen Erfassungs- und Auswertungsmethoden.
Sie pflegt und führt die Brutstättenkartierung fort, dokumentiert alle Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen und wertet diese aus. Darüberhinaus erstellt und wickelt die Abteilung Aufträge für die Helikopterappliaktion ab.
Außerdem schult die GIS-Abteilung andere KABS-Mitarbeitende, sodass diese die Software fachgerecht anwenden können.
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der KABS arbeiten an unterschiedlichen Projekten. Diese Projekte können unterschiedliche Ziele verfolgen und sind daher recht vielfältig, etwa Studien zur Umweltverträglichkeit, die Evaluierung und Entwicklung neuer Methoden und Arbeitsweisen oder auch die Teilnahme an einem Konsortium um mit anderen Organisationen einer gemeinsamen Fragestellung nach zu gehen.