Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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» Umweltverträglichkeit» Begleituntersuchungen » Auswirkung der Bekämpfung mit BTI
Aktualisiert: 11.09.2016   

Blum, Stephan (1994): Endbericht 1994: Untersuchungen zur Nahrungsökologie von Auenamphibien im Zusammenhang mit der biologischen Stechmückenbekämpfung

Bericht


Die Untersuchung wurde mit dem Ziel durchgeführt, u.a. Auswirkungen durch die Stechmückenbekämpfung auf das Nahrungsnetz zu beschreiben. So wurde der Mageninhalt typischer Auenamphibien (Moorfrosch, Laubfrosch, Springfrosch, Erdkröte) untersucht.

 

Wichtigste Ergebnisse:

 

Bei der Analyse von 1635 Froschmägen in zwei Jahren und zwei Gebieten wurden 13251 Beuteorganismen gefunden. Der Anteil der Stechmücken betrug 0,24 %. Bevorzugt wurden von den Amphibien vor allem Springschwänze, Käfer, Ameisen, Spinnen, Schnecken, Asseln, Weberknechte, Käferlarven, Milben und Regenwürmer.

Zurückgeführt wird dieses Ergebnis in erster Linie auf den geringen Energiegehalt der Stechmücken sowie unterschiedliche Mikro–Lebensräume und Aktivitätsphasen von Stechmücken und Amphibien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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