Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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Aktualisiert: 11.09.2016   

Blum, Stephan (1996): Abschlussbericht 1996: Untersuchungen zum Beutespektrum von Auenamphibien in der Hördter Rheinaue und im Altrhein Wörth 1993-1996

Bericht


Die Arbeit stellt eine Fortführung der Untersuchungen in den Jahren 1993 bis 1995 dar (BLUM 1994 und 1995). Es sollte das Nahrungsspektrum von Auenamphibien sowie die Bedeutung der Stechmücken für die Ernährung der Amphibien untersucht werden.

 

Wichtigste Ergebnisse:

 

Der Mageninhalt von 336 Froschlurchen (242 jugendliche und 94 erwachsene Tiere) wurde untersucht. Im Durchschnitt hatten die jugendlichen Amphibien pro Tier 7,3 Beutetiere gefressen, während die erwachsenen Amphibien durchschnittlich 10,7 Tiere im Magen hatten. Nur ein Tier, eine jugendliche Erdkröte, hatte eine Stechmücke gefressen (Aedes vexans). Damit hatten die Stechmücken auch 1996 keine Bedeutung für die Ernährung der Amphibien.

 

Insgesamt wurden damit in den Jahren 1993 bis 1996 2651 Froschlurche untersucht, die zusammen ca. 19000 Beutetiere im Magen hatten. Der Anteil der Stechmücken betrug 0,15 %, sie spielten damit also nur eine untergeordnete Rolle in der Nahrungswahl von Amphibien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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