Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
  Service
Wir über uns Bekämpfung Umweltverträglichkeit Biologie Forschung Sonderthemen
 
 
» Aktuelles » Aktuelles von der KABS e.V.
Aktualisiert: 25.06.2018   

Herzlich willkommen bei der KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae).

Da für die Anwendung moderner biologischer und umweltschonender Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, werden von der KABS e.V. neben der praktischen Bekämpfungsarbeit wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Forschungsarbeiten werden überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V. in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten vorgenommen.

Aktuelles 

Schöpfprobe von Stechmückenlarven23.05.2015 Druckwasser
Da sich der Rheinpegel seit Ende April permanent über dem für diese Jahreszeit üblichen mittleren Wasserstand befindet, kommt es zu einem Anstauen des normalerweise in den Rhein abfließenden Grundwassers. Dadurch können sich auch tiefere Senken und Gräben im weiteren Deichhinterland durch nach oben drückendes Grundwasser füllen, sodass es zu einem zusätzlichem Massenschlupf von Stechmückenlarven kommen kann. Seit Anfang der dritten Maiwoche sind die Kabs-Mitarbeiter auch in diesen Gebieten unterwegs, um die Anwohner der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor einer Stechmückenplage zu bewahren.

Hubschraubereinsatz19.05.2015 Widrige Wetterbedingungen - verstärktes Stechmückenaufkommen
Die Bekämpfungphase der letzten Hochwasserwelle ist nahezu abgeschlossen. Aufgrund der langsam sinkenden Pegelstände, waren viele Gebiete unbegehbar und nur aus der Luft erreichbar. Seit dem 6. Mai waren daher täglich zwei Hubschrauber von frühmorgens bis spätabends im Einsatz, um der Situation Herr zu werden. Es wurden in weniger als einer Woche 150 Tonnen Eisgranulat ausgebracht - etwa zwei Drittel des Materials, das im gesamten Jahr 2014 ausgebracht wurde. Leider waren die Wetterbedingungen sehr widrig für die Einsätze. Insbesondere am 12.5. ist es in weiten Teilen des KABS-Gebietes zu sehr böigen Winden gekommen, so dass in dieser kritischen Situation (Auftreten von Viertlarven) die Hubschrauber für fast einen Arbeitstag nicht fliegen konnten. Durch das Nichtbehandeln an einigen Stellen des KABS-Gebiets haben sich dort die Viertlarven verpuppt. Diese können mit dem Wirkstoff nicht mehr abgetötet werden. Die KABS geht davon aus, dass aufgrund dieser widrigen Wetterverhältnisse es ab Mitte der dritten Mai-Woche lokal zu einer verstärkten Belästigung durch Stechmücken kommen kann.

Pegel-Meßstelle07.05.2015 Anhaltend hohes Rheinhochwasser
Die letzte Hochwasserwelle hatte massive Überschwemmungen im Rheinvorland zur Folge. Aufgrund der Trockenheit und Wärme in den vergangenen Wochen ist es zu einem Massenschlüpfen der Schnakenlarven gekommen. Nicht selten werden 500 Larven pro Liter Wasser gezählt. Da der Rheinpegel sich seit Tagen auf einem stark erhöhten Niveau befindet, kommt es zusätzlich zu größeren Druckwasseransammlungen im Deichhinterland. Man wird Mitte Mai mit etwas erhöhtem Stechmückenaufkommen rechnen müssen, da bei dieser Situation auch aus ökonomischen Gründen nicht alle Wasserflächen behandelt werden können. Eine Plage im Sommer wird aber mit Sicherheit verhindert.

Zuckmückenlarven07.05.2015 Neues Sonderthema: " Bti-Einfluss auf die Zuckmückenfauna"
Trotz vieler wissenschaftlicher Untersuchungen der KABS und auch trotz unzähliger Publikationen vieler internationaler Institutionen zur Umweltverträglichkeit der biologischen Stechmückenbekämpfung mit Bti, kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Kritik an der Arbeit der KABS. Hierbei wird vor allem der Einfluss der Bekämpfungsmaßnahmen auf die ebenfalls Bti-sensitiven Zuckmücken (Chironomidae), welche ein wesentlicher Bestandteil der Nahrung z.B. für Fische, Vögel und Fledermäuse darstellen, kritisch betrachtet. Aufgrund der aktuellen Diskussion finden Sie im Sonderthemenbereich der KABS-Webpräsenz das neue Sonderthema ? "Bti-Einfluss auf die Zuckmückenfauna".

Stechmücken Handbekämpfung mit Bti Sandgranulat05.05.2015 2-jährliches Rheinhochwasser
Momentan durchläuft eine Hochwasserwelle das Oberrheingebiet, welche in diesem Umfang statistisch gesehen nur alle zwei Jahre zu erwarten ist. Je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten wird der bekämpfungsrelevante Pegel um 3-4 Meter überschritten. In den südlichen Bereichen des KABS-Gebietes, welche zuerst von der Hochwasserwelle erreicht werden, laufen die Bekämpfungsmaßnahmen seit Anfang der zweiten Mai-Woche an.

Stechmücken Puppe26.04.2015 Ende des ersten Rheinschnakeneinsatzes
Die Bekämpfungsmaßnahmen seit dem ersten relevanten Rheinhochwasser sind mittlerweile abgeschlossen. Aufgrund der noch kühlen Witterung konnten sich die massenhaft geschlüpften Stechmückenlarven nur langsam entwickeln. Da gleichzeitig der Rheinpegel zügig unter den bekämpfungsrelevanten Pegel fiel, konnten die Bekämpfungsma&suml;nahmen auf die sonnenexponierten und tieferliegenden Bereiche begegrenzt werden. Insgesamt wurden nach der letzten Hochwasserwelle rund 600 ha Stechmückenbrutstätten mit dem biologischen Wirkstoff B.t.i aus der Luft behandelt.

Blutsaugende Stechmücke08.04.2015 Start der Rheinschnakenbekämpfung 2015
Pünktlich zum Ende der Waldschnakenbekämpfung kam es Anfang April zu einem Anstieg des Rheinpegels und ersten Massenschlupf der verschiedenen Rheinschnakenarten in diesem Jahr. Je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten wurde der bekämpfungsrelevante Pegel um 1-2 Meter überschritten.

Überschwemmter Bruchwald05.04.2015 Ende der Waldschnakenbekämpfung
Mit einem viertägigen Einsatz des Kabs-Hubschraubers wurde das Ende der diesjährigen Waldschnakenbekämpfung eingeleitet. Insgesamt wurden im gesamten Kabs-Gebiet rund 550 Hektar Schnakenbrutstätten mit dem biologischen Wirkstoff B.t.i. aus der Luft behandelt.

Hubschraubereinsatz25.03.2015 Erster Hubschraubereinsatz 2015
In den Waldschnakengebieten wird seit einigen Tagen die Zufußbekämpfung aus der Luft mit dem Helikopter unterstützt.

Stechmückenlarven20.03.2015 Start der Schnakensaison 2015
Seit Mitte März sind die Mitarbeiter der KABS wieder in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene unterwegs, um einer Massenentwicklung von Larven der verschiedenen Waldmückenarten mit dem biologischen Wirkstoff B.t.i. entgegenzuwirken.

 

 

 

 

 
 

KABS e.V.  -  Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein