Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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Aktualisiert: 11.02.2020 

Herzlich willkommen bei der KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae).

Da für die Anwendung moderner biologischer und umweltschonender Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, werden von der KABS e.V. neben der praktischen Bekämpfungsarbeit wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Forschungsarbeiten werden überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V. in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten vorgenommen.

Aktuelles 

KABS Logo11.02.2020 Nachruf
Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. trauert um ihren langjährigen Vizepräsidenten und Verwaltungsdirektor Bürgermeister i. R. Hans Wirnshofer, der nach langer Krankheit verstorben ist. Über Jahrzehnte hat er sich mit großer Leidenschaft und mit Weitsicht für die Schnakenbekämpfung im Interesse der betroffenen Menschen unserer Region mit Erfolg eingesetzt. Seiner Familie gilt unsere Anteilnahmen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Für die KABS, Hartwig Rihm, Präsident

KABS Logo08.02.2020 Jahreshauptversammlung der KABS e.V.
Am 29. Januar fand in Germersheim die Jahreshauptversammlung der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS) statt. Neben dem Rückblick auf die Saison 2019 stand vor allem die Verabschiedung des langjährigen Wissenschaftlichen Direktors PD Dr. Norbert Becker im Mittelpunkt der Veranstaltung. PD Dr. Norbert Becker war 43 Jahre, davon 39 Jahre als Wissenschaftlicher Direktor, bei der KABS beschäftigt. Er hat maßgeblich das Gesicht der KABS im Bereich Wissenschaft und biologischer Bekämpfung national wie international geprägt. Der Präsident der KABS Hartwig Rihm sowie der Ehrenpräsident Dr. Paul Schädler würdigten diese Verdienste in einer Laudatio.

Hubschrauber05.02.2020 Dritter Hubschrauber angekommen
Gegen Ende Mai des vergangenen Jahres kam es während den laufenden biologischen Bekämpfungsmaßnahmen zu einem Totalausfall der beiden von der Kabs eingesetzten Hubschrauber. Da die biologische Bekämpfung der Stechmückenbrut in den Rheinauen in den bis dahin noch unbehandelten Flächen nur noch zu Fuß durchgeführt werden konnte, kam es im Sommer 2019 in einigen Mitgliedsgemeinden zu einer mittleren Schnakenplage. Daher wird ab der Saison 2020 die Kabs künftig einen dritten Hubschrauber zur Stechmückenbekämpfung zur Verfügung haben. Dieser wurde Ende des letzten Jahres in Kalifornien zusammengebaut und ist Anfang Februar in Deutschland angekommen. Nach der vollständigen Montage wird der neue Hubschrauber abschließend von der Aufsichtsbehörde überprüft und für den Flugbetrieb genehmigt.

Screenshot Computeranwendung Aedes albopictus17.01.2020 Computeranwendung "Etablierungseinschätzung Aedes albopictus" freigeschaltet
Seit Anfang des Jahres 2020 steht auf der Webseite der KABS e.V. für Behördeneinrichtungen des Bundeslandes Baden-Württemberg die Computeranwendung " Kommunale Etablierungseinschätzung - Aedes albopictus" bereit. Mit Hilfe dieser von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) geförderten Computeranwendung wird den verantwortlichen Gemeindebehörden eine grundlegende Etablierungseinschätzung und eine erste Handlungsgrundlage für prophylaktische Maßnahmen zur Verfügung gestellt, um eigenständig und ökonomisch die Wahrscheinlichkeit einer Etablierung der Asiatischen Tigermücke innerhalb der eigenen Kommune deutlich zu reduzieren.

Stand der KABS e.V.14.01.2020 KABS-Informationsstand zur Asiatischen Tigermücke
Am 6. Januar 2020 beteiligte sich die Kabs e.V. im Congress Center Rosengarten am diesjährigen Neujahrsempfang ihrer Mitgliedsgemeinde Mannheim. Nach Einladung des Gesundheitsamtes Mannheim präsentierten die Vertreter der Kabs e.V. an einem gemeinschaftlichen Informationsstand grundlegende Informationen zur Biologie, Verbreitung, Bedeutung und Bekämpfung der seit einigen Jahren in der Oberrheinebene neu auftretenden Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus).

Flussbarsch04.10.2019 Naturschutzwartseminar des LFVBW
Auf Einladung des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) präsentierte die KABS am 22.09.2019 im Rahmen eines Naturschutzwartseminars in Dettenheim ihre Vorgehensweise bei der biologischen Stechmückenbekämpfung sowie den geschichtlichen Hintergrund und die Entstehung des gemeinnützigen Vereins. Weiterhin wurde in der Präsentation genauer auf die hochselektive stechmückenspezifische Wirkungsweise des biologischen Wirkstoffes B.t.i. eingegangen. Dieser lässt, richtig ausgebracht, eine Bekämpfung von Stechmücken zu, ohne dass es zu messbaren negativen Beeinträchtigungen bei Nichtzielorganismen im Nahrungsnetz kommt. So konnte im Laufe der Präsentation bei den Zuhörern Missverständnisse aufgeklärt werden, welche durch B.t.i.-kritische Berichte in der Tagespresse hervorgerufen worden waren.

Friedhofsgrabvasen20.08.2019 Friedhofsmonitoring 2019
Ab der 34. Kalenderwoche 2019 startet die KABS e.V. in ihren Mitgliedsgemeinden das jährliche Friedhofsmonitoring. Hierbei werden von den jeweiligen Kommunal- und Distriktleitern die Friedhöfe im KABS-Gebiet auf das Vorhandensein exotischer Stechmückenarten, wie z.B. die Japanische Buschmücke oder die Asiatische Tigermücke, überprüft. Diese oft auch als invasive Stechmücken bezeichneten Arten nutzen selbst kleinste wassergefüllte Behältnisse zur Aufzucht ihrer Larvenbrut. Durch die auf Friedhöfen oft in größerer Anzahl vorhandenen Grabvasen, lassen sich exotische Stechmückenarten hier sehr leicht und frühzeitig erkennen.

Ausbringung einer BTI-Suspension 31.05.2019 KABS bald wieder handlungsfähig - Dank geht an alle freiwilligen Helfer
Seit dem Ausfall der beiden Hubschrauber sieht sich die KABS dramatischen Herausforderungen gegenüber. Nach einer Krisensitzung der KABS-Führung mit dem Flugunternehmen kann der Vorstand der KABS erfreulicherweise zusichern, dass bei der nächsten Hochwasserwelle wieder funktionierende Hubschrauber zur Verfügung stehen. Allerdings kommt die Unterstützung aus der Luft für die jetzige Hochwasserwellezu spät. Erfreulich ist aber die massive Unterstützung, die die KABS zurzeit erfährt. Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemeldung im Pressebereich.

Helibrand28.05.2019 Technische Probleme bremsen die Stechmückenbekämpfer aus
Nach der letzten Hochwasserwelle haben die Bekämpfungsmaßnahmen planungsgemäß in Südbaden mit dem Hubschrauber und zu Fuß begonnen. Beim Rückflug vom Einsatzort hatte der Hubschrauber einen technischen Defekt und fällt für eine längere Zeit aus. Auch der daraufhin angeforderte zweite Hubschrauber ist am selben Tag durch einen Kabelbrand ausgefallen und erlitt einen Totalschaden. Durch das Ausfallen der beiden Hubschrauber kann nunmehr nur noch zu Fuß bekämpft werden. Es wird nach der Einschätzung der KABS in 1- 2 Wochen in den bisher unbehandelten Bereichen des KABS-Gebietes zu einer sehr starken Belästigung durch Stechmücken kommen. Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemeldung im Pressebereich.

Schnakenlarven25.05.2019 Massenschlupf von Stechmückenlarven
Aufgrund der starken Regenfälle gegen Mitte Mai ist der Rheinpegel rasch angestiegen und hat im Laufe der Woche in allen Bereichen des KABS-Gebietes den bekämpfungsrelevanten Pegel um durchschnittlich drei Meter überschritten. Durch die großflächigen Überflutungen und die ausreichend warme Wassertemperatur kam es in vielen Stechmückenbrutstätten zu einem starken Massenschlupf der Stechmückenlarven. Seit Tagen sind die Mitarbeiter der KABS unterwegs, um eine Weiterentwicklung der Larven mit dem biologischen Wirkstoff BTI zu verhindern.

 

 

 

 

 
 

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